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Silvia von Schweden überrascht auf Mainau: Preis fällt dem Preisträgerin auf den Fuß
Silvia von Schweden verleiht den ersten Zukunftspreis der Mentor‑Stiftung auf Mainau – ein Missgeschick lässt die Trophäe auf den Zeh der Preisträgerin fal
Silvia von Schweden · Redaktion Notables · 8. Oktober 2026 um 14:17
Silvia von Schweden, die 82‑jährige Königin von Schweden, war am vergangenen Wochenende auf der Blumeninsel Mainau im Bodenseeraum, um den ersten Zukunftspreis der internationalen Mentor‑Stiftung zu überreichen. Die Stiftung zeichnet in Deutschland besonders engagierte Persönlichkeiten aus, die sich für die Jugend einsetzen. In diesem Jahr ging der Preis an Monika Brandt, Geschäftsführerin von Brandt Zwieback, die sich seit Jahren für die Arbeit der Stiftung stark macht.
Der feierliche Akt sollte von Silvia von Schweden gemeinsam mit Bettina, Gräfin Bernadotte, durchgeführt werden. Während der Übergabe rutschte die kunstvoll gestaltete Trophäe – eine Kombination aus Holz und Metall – vom Podest und landete direkt auf dem Zeh der Preisträgerin. Das Missgeschick sorgte für ein unerwartetes Gelächter im Publikum, das bei Regen und kühlen Temperaturen bereits in gedämpfter Stimmung war.
Silvia reagierte sofort, half der überraschten Monika Brandt, die Trophäe zu sichern, und entschuldigte sich humorvoll für das unglückliche Ereignis. In einem kurzen Statement betonte die schwedische Monarchin, dass das eigentliche Ziel der Auszeichnung das Engagement für junge Menschen sei und nicht das Stolpern über eine Statue. Sie hob hervor, wie wichtig es sei, Vorbilder zu fördern, die langfristig positive Impulse für die Gesellschaft setzen.
Der Vorfall wurde von Anwesenden schnell als menschlicher Moment aufgenommen, der die Nähe der schwedischen Königin zu ihrem deutschen Publikum unterstrich. Trotz des Regens und des kleinen Unfalls blieb die Veranstaltung im Kern ein Erfolg: Monika Brandt erhielt die Holz‑Metall‑Statue, und die Mentor‑Stiftung konnte ihr Engagement für Jugendliche weiter sichtbar machen.
Silvia von Schweden nutzt solche öffentlichen Auftritte, um die Verbindung zwischen Schweden und Deutschland zu stärken. Ihr Besuch auf Mainau war nicht nur ein symbolischer Akt der Wertschätzung, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die schwedische Königin weiterhin aktiv an sozialen Projekten teilnimmt, selbst im hohen Alter.
Die Veranstaltung endete mit einem kurzen Fototermin, bei dem Silvia von Schweden und die Preisträgerin gemeinsam die Trophäe präsentierten – diesmal sicher auf dem Podest. Das Missgeschick bleibt jedoch als skurrile Anekdote in Erinnerung, die zeigt, dass selbst königliche Zeremonien gelegentlich unerwartete Wendungen nehmen können.
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